Natur&Umwelt

Samstag, 21. Januar 2006

Ministerium warnt vor Pestiziden in Tafeltrauben

Düsseldorf - Tafeltrauben aus Spanien, der Türkei und Griechenland sind am stärksten mit Pestiziden belastet. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium am Freitag in Düsseldorf vorgestellt hat. Früchte aus Argentinien und Südafrika enthalten der Studie zufolge die geringsten Spuren von Pflanzenschutzmitteln.

Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg sagte, die Produktionsmethoden in Spanien, der Türkei und Griechenland müssten verbessert werden. Die Bundesregierung solle sich bei der EU dafür einsetzen, dass in diesen Ländern weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt würden. «Ich kann den Verbrauchern bis dahin nur empfehlen, die Früchte gründlich mit warmem Wasser abzuwaschen und Trauben aus den Ländern zu kaufen, die am wenigsten Pestizide einsetzen.» Mit ihrer Kaufentscheidung könnten sie Druck auf die Erzeuger und den Handel ausüben, sagte der CDU-Politiker weiter.
http://www.dieneueepoche.com/articles/2006/01/20/8120.html

Sonntag, 11. Dezember 2005

Feuer beschädigt die Kirche Ag. Mavra

Durch ein Feuer schwer beschädigt wurde am 9. December 2005 die wunderschöne Kirche Ag Mavra auf Zakynthos im Ortsteil Macherado. Nähere Infos zur Kirche finden sie auf der Internetseite www.travel-tozakynthos.com

Montag, 8. August 2005

Feuer auf Marathia-Zakynthos

Flugzeuge fliegen seit den MorgenstundenGrosse Leistung vollbrachte die Feuerwehr von Zakynthos, bei einen Grossbrand welcher vermutlich durch Brandstiftung ausgelöst wurde.
Mit vollen Einsatz kämpften sie gegen das Feuer an, welches am frühen Abend des 6.August im schönen Gebiet von Keri-Marathia ausgebrochen war. Starke Süd-Ost Winde erschwerten die Arbeit und haben die Feuer immer weiter zu den bewohnten Häuser von Marathia gebracht.
Mit aller Kraft versuchte die Feuerwehr eines der schönsten Anwesen Marathias welches fast umringt war vom Flammenmeer zu retten, immer wieder kam die Feuerwand auf eine dort befindliche Kapelle zu, ebenso bestand Gefahr das durch den starken Wind das Feuer auf die daneben liegenden Häuser, übergriff. Die Bewohner bereiteten sich schon auf ein Verlassen der Häuser vor, das durch den Einsatz der Feuerwehr und den dann sich beruhigenden Wind doch nicht notwendig wurde.
Seit den frühen Morgenstunden fliegen 2 Löschflugzeuge und 2 Helikopter um das Feuer endlich zum erliegen zu bringen.
Weitere Bilder: www.foto.zakynthos.at
Marathia 07.08.05 4:00pm Starker Wind hat das Feuer abermals entzündet , seit 16hr. sind 2 Lösch Helikopter im Einsatz, durch die Nähe zu Wohnhäusern können keine Flugzeuge eingesetzt werden da die Löschung punktgenau erfolgen muss.
Um die Löscharbeiten nicht zu behindern, haben wir keine Bilder von den Feuer!

Donnerstag, 26. Mai 2005

Naturdrama auf der Ferieninsel Griechenlands

Naturdramen auf griechischer Urlauberinsel
Radolfzell, 25.05.2005: Weil Sonnenschirme und Liegestühle auf der griechischen Insel Zakynthos den Zugang zu den über Jahrtausende angestammten Eiablageplätzen der Unechten Karettschildkröte versperren, sind die Tiere noch stärker bedroht. Wie die internationale Umweltstiftung Euronatur mitteilte, musste der 1999 eingerichtete Meeresnationalpark Zakynthos im März 2004 seine Pforten schließen.Die Umweltstiftung Euronatur berichtet von unhaltbaren Zuständen. So ist der bisherige Präsident des Parks seines Amtes enthoben worden, Mitarbeiter der Parkverwaltung bekommen kein Gehalt, der griechische Staat kommt den EU Naturschutzverpflichtungen nicht nach.Im Rahmen einer Unterschriftenaktion konnten Euronatur und die Schildkrötenschutzorganisation Medasset 17.000 Unterschriften zum Schutz der Unechten Karettschildkröte sammeln. euronatur-schildkroete1Vertreter beider Organisationen übergaben diese im März 2005 an den griechischen Premierminister Kostas Karamanlis. Doch geändert hat sich nichts. "Griechenland tritt den Naturschutz und das eigene Naturerbe mit Füßen", sagte Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von Euronatur.Der Meeresnationalpark kämpft um das Überleben und ist - trotz Ernennung eines neuen Präsidenten vor rund 4 Wochen - nicht funktionsfähig, teilte Euronatur mit. Die gesamte Infrastruktur des Parks liegt nach rund einjähriger Pause völlig brach. Viele der Hinweis- und Verbotstafeln wurden in der letzten Saison demontiert, um freien Zugang zu den Stränden zu gewährleisten. Die Türme, von denen aus Wächter die Einhaltung von Betretungsverboten überwachen sollen, sind in desolatem Zustand, und es steht kein geschultes Personal zur Verfügung, um die Türme zu besetzen."Die Eiablagestrände der Insel, die zu den wichtigsten im gesamten Mittelmeerraum zählen, blieben bereits in der letzten Saison unbewacht. Es ist nicht vertretbar, dass die Gelege der Unechten Karettschildkröte wieder von unwissenden Touristen zerstört werden. Für die stark bedrohte Art ist ein umfassender Schutz der Strände überlebensnotwendig", betonte Schwaderer.Kernproblem ist nach wie vor die mangelnde finanzielle Unterstützung des Meeresnationalparks durch den griechischen Staat. Seit Gründung des Parks hat dieser mit 170.000 Euro im Jahr nur rund die Hälfte der ursprünglich zugesagten und ohnedies knapp bemessenen Summe zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2003 wurden die Zahlungen sogar völlig eingestellt und die Parkverwaltung konnte Abgaben für Sozialversicherung und Steuer ihrer Mitarbeiter nicht zahlen. Dies führte dazu, dass auch die EU Fördermittel einbehielt.Der Staat Griechenland kommt seinen Verpflichtungen, Maßnahmen zum Erhalt EU-weit geschützter Arten durchzuführen, immer noch nicht nach, beklagen die Umweltschützer. Grund genug für Euronatur und Medasset, ihre Unterschriftenkampagne fortzusetzen www.euronatur.org. "So lange keine grundlegende Verbesserung der Situation für den Naturschutz in Griechenland eintritt, bleiben unsere zentralen Forderungen bestehen", erklärte Gabriel Schwaderer. Dazu zählt, dass eine langfristige Finanzierung der Verwaltungen von Schutzgebieten gewährleistet und durch eine übergeordnete Stelle innerhalb des Umweltministeriums unterstützt werden muss. Des Weiteren fordern Euronatur und Medasset die griechische Regierung auf, den rechtlichen Rahmen zur Durchsetzung der Naturschutzgesetze in Griechenland zu schaffen.Nur, wenn es zu einer Stärkung des Natur- und Umweltsektors innerhalb des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und öffentliche Arbeiten kommt, wird sich die Situation für die Unechte Karettschildkröte im Meeresnationalpark Zakynthos wie auch für die vielen anderen bedrohten Tier- und Pflanzenarten in den anderen 26 Naturparken verbessern.
http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/8453.php

Dienstag, 8. März 2005

Meeresschildkröten Umweltstiftung kritisiert Verstöße gegen EU Richtlinien in Zakynthos-Griechenland

Die griechischen Behördern verstoßen gegen EU-Richtlinien zum Schutz von Meeresschildkröten. Wie die Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur) berichtet, geht es dabei vor allem um die Unechte Karettschildkröte, die zur Zeit an die Ständen ihre Eier anlegt. Da jedoch momentan auch die touristische Hochsaison beginnt und die Mitarbeiter des Meeresnationalparks Zakynthos ihre Arbeit niedergelegt haben, würden die Strände nicht mehr kontrolliert, so die Stiftung. Die Gelege der Schildkröte würden so von den Touristen mit Liegestühlen und Sonnenschirmen zerstört.
Caretta -Caretta Meeresschildkröten zählen zu den gefährdetsten Tieren der Welt. Die EU hat die Schildkröte daher unter besonderen Schutz gestellt: nach der FFH-Richtlinie müssen alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, um die Unechte Karettschildkröte und ihre Eiablageplätze zu schützen. Doch Griechenland verstoße immer wieder gegen diese Auflage, obwohl es als EU-Mitglied verpflichtet ist, die Richtlinie auf nationaler Ebene umzusetzen, kritisiert das Institut.

Bereits 1998 wurde Griechenland vor dem Europäischen Gerichtshof angeklagt, weil es seinen Verpflichtungen zum Schutz der Meeresschildkröte nicht nachgekommen sei. Daraufhin wurde der erste Meeresnationalpark Griechenlands mit eigener Verwaltung eingerichtet. Trotz des Drucks durch die EU habe dieser Prozess rund zwei Jahre gedauert. Anschließend habe sich die Situation zwischen 2001 und 2003 zunehmend verbessert.

Dieses Jahr aber komme das Land seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nach und zahle weder Mittel, die es selbst zugesagt habe, noch Mittel, die der Parkverwaltung im Rahmen von EU-Förderungen zustehen würden, aus. Dies sei der Grund dafür, dass die Mitarbeiter auf Zakynthos keine Löhne bekämen und daher streiken würden.

"Im Olympia-Jahr, in dem alle Augen auf Griechenland gerichtet sind, vernachlässigt das Land seine Natur und bezahlt nicht einmal die Nationalparkwächter.", kritisiert Claus-Peter Hutter, Präsident von Euronatur.

Doch die Finanzsperre in Sachen Natur wirke sich auch auf andere griechische Nationalparke aus. Trotz Zusagen der griechischen Regierung, den Aufbau von 27 sogenannten ?Management Bodies?, die für die langfristigen Planungen innerhalb des Parks zuständig sind, zu unterstützen, hätten im Olympiajahr für das Umweltministerium andere Dinge Vorrang.
Weitere Infos und Kommentare auf http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=8523

Disco Cameo bei Ag. Sostis-Porto Koukla und der Horror für die Caretta-Caretta.

Erfahrungen der besonderen Art auf Zakynthos.

Die kleine vorgelagerte Insel bei Agios Sostis - Porto Koukla beherbergt die wildeste Disco von Zakynthos, dies konnten wir bei unserem diesjährigen Urlaub auf Zakynthos feststelle.

So wie alle Jahre machten wir einen Ausflug auf die schöne Schildkröten Insel „Marathonisi“ und konnten nicht glauben wie es möglich ist das ein geschützter Platz mit wildester Discomusik bestrahlt wird, die Insel Marathonisi steht in einer Entfernung von mindestens 7-8km.
Disco direkt im Naturschutzgebiet

Da wir sehr gerne wandern , spazieren wir öfters bis zur südlichste Stelle der Insel Marathia-Keri, wo auch eine Hotelanlage steht (auf den Weg dorthin konnten wir sehen warum uns einige Ratten über den Weg liefen, ein Berg von Müll, muell-marathiajedoch hat Mann& Frau einen traumhaften Ausblick über die ganze Bucht) sogar dort war die Disco noch zu hören, obwohl mindestens 10 -12 km entfernt, wie es wohl den Gästen dort gefällt?

Wir können nicht verstehen das für solche Tonanlagen in dieser Lautstärke, von Zakynthos Genehmigungen erteilt werden (Audio Anlagen sind in diesem Bereich per Gesetz verboten).


Seit Jahren werden seitens der EU viele Millionen aufgewendet um die Bucht von Laganas und andere Teile von Zakynthos zu schützen. Was wir sahen waren Touristen die zahlreich mit Motorboten herangebracht wurden und fleißig die „ Geschützten “ Strandgebiete zertrampelten.


Letztes Jahr waren wenigstens noch Mitarbeiter vom WWF zur Stelle, die achtetet darauf das die Leute sich nicht zu weit sich den Nestern näherten, dieses Jahr waren diese Leute nicht mehr hier.

Also was wir hier gesehen haben lässt die Sinnsaftigkeit der Millionen Beträge die an Griechenland zum Schutz der Caretta-Caretta bezahlt werden, bezweifeln.

Zum Glück gibt es noch andere Inseln, die es mit der Ruhe und Erholung des Gastes ernster nehmen.

Hubert Sterner – Liechtenstein

Weitere Infos: http://derstandard.at/?url=/?id=1766739

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